Die kathodische Tauchlackierung (KTL) ist nicht nur eine zuverlässige Methode für den Korrosionsschutz, sondern trägt auch erheblich zur Verringerung der Umweltbelastung in der Produktion bei. Automobilhersteller und ihre Lieferanten sind zunehmend strengeren Anforderungen im Bereich ESG ausgesetzt. Daher konzentriert sich der moderne KTL-Prozess nicht nur auf die Qualität der Beschichtung, sondern auch auf Energieeffizienz, Materialeinsparungen und die allgemeine Kreislaufwirtschaft in der Produktion. Es ist daher die ideale Technologie für Kunden mit strengen Umweltanforderungen.
Automotive Painting Partners (APP) gehört zu den größten Job-Coatern im Bereich der Kataphorese in Europa Wir betreiben zwei identische KTL-Anlagen, die wasserverdünnbare Beschichtungen, einen hochstabilen Prozess und eine außergewöhnliche Materialausbeute nutzen. So können wir auch kompliziert geformte Teile zuverlässig in gleichbleibender Qualität und mit einem minimalen ökologischen Fußabdruck lackieren. Sehen wir uns die wichtigsten Aspekte an, die diese Methode zu einer nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Wahl machen.
Geringer Materialverbrauch dank präziser Prozesskontrolle
Die kathodische Tauchlackierung ist an sich eine sehr effiziente Methode. Dank des elektrochemischen Prinzips setzt sich die Farbe gleichmäßig genau dort ab, wo sie hingehört. Dadurch erzielen wir eine außergewöhnlich hohe Ausbeute des Lacks bei minimalen Verlusten. In der Praxis bedeutet dies nicht nur einen stabilen Korrosionsschutz, sondern auch einen geringeren Farbverbrauch und eine geringere Umweltbelastung des gesamten Prozesses.
Wasserrecycling und geschlossene Kreisläufe
Spülphasen gehören traditionell zu den größten Wasserverbrauchern bei der Oberflächenbehandlung. Unsere Anlagen arbeiten daher mit Mehrstufensystemen, die es ermöglichen, Wasser und Beschichtungsmaterial wiederholt in den Prozess zurückzuführen.
Bei APP laufen alle Prozesse in einem geschlossenen Kreislauf ab, der die Wiederverwendung von Farbe und Wasser ermöglicht. Wir filtern, füllen sie nach und überwachen sie kontinuierlich. Auf diese Weise minimieren wir die Menge des anfallenden Abfalls und reduzieren gleichzeitig den Bedarf an Rohstoffen. Das Ergebnis sind geringere Emissionen und weniger Abfallstoffe. Die Kataphorese belastet so die Umwelt erheblich weniger, als andere Beschichtungsarten.
Energieeinsparung: Wenn der Ofen intelligent arbeitet
Der Brennofen ist eine der größten Quellen des Energieverbrauchs im gesamten Prozess, daher ist dessen intelligente Steuerung für uns von entscheidender Bedeutung. Wir verwenden Öfen in Form des Buchstabens A, die nach dem Siphonprinzip funktionieren – die Wärme kann nicht entweichen und bleibt im System.
Dank gleichmäßiger Luftzirkulation, hochwertiger Wärmedämmung und präziser Temperaturregelung minimieren wir Energieverluste. Dies führt zu einem geringeren Energie- und Rohstoffverbrauch und gleichzeitig zu einer höheren Stabilität und Qualität der eingebrannten Beschichtung. Für Kunden, die ihren CO2-Fußabdruck und die Erfüllung ihrer ESG-Ziele verfolgen, ist die Energieoptimierung von Öfen oft einer der wichtigsten Bewertungsparameter.
Geringe VOC-Emissionen: eine Stärke der wasserverdünnbaren Systeme
Die von uns verwendeten wasserverdünnbaren Farben enthalten deutlich weniger flüchtige organische Verbindungen (VOC) als herkömmliche lösungsmittelhaltige Beschichtungen. Realistisch gesehen sind sie die für die Umwelt am besten – und bieten zudem die Gewissheit, dass die immer strengeren gesetzlichen Grenzwerte in der EU eingehalten werden. Der niedrigere VOC-Gehalt wirkt sich somit positiv auf den gesamten Lebenszyklus des Produkts und die Gesamtemissionen der Kunden im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsreports aus.
Minimierung von Emissionen und Abfällen
Die kathodische Tauchlackierung ist aus Sicht der Emissionen eine saubere Technologie – sofern sie wirklich präzise gesteuert wird. In den Betrieben von APP überwachen wir daher sorgfältig alle Bäder, um ihre Stabilität und die langfristige Qualität des Prozesses zu gewährleisten.
Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) entstehen vor allem in der Phase des Einbrennens. Für ihre sichere Entsorgung verwenden wir eine sogenannte katalytische Nachbrennanlage. Diese erhitzt mit Hilfe von Platinoxid die Abgase auf über 400 °C, wodurch die VOC entsorgt werden. Das Ergebnis sind deutlich geringere Emissionen und Abfallmengen sowie ein stabiler Prozess, der auch den strengsten internen Audits unserer Kunden standhält.
Hochwertige Oberflächenbehandlungen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und ESG-Zielen
Bei Automotive Painting Partners verbinden wir die technische Präzision der KTL mit den Grundsätzen einer nachhaltigen Produktion. Geschlossene Kreisläufe, Wasser- und Materialrecycling, energieeffiziente Öfen und wasserlösliche Beschichtungen ermöglichen es uns, höchste Qualität bei einem minimalen ökologischen Fußabdruck zu bieten. Dadurch sind wir ein zuverlässiger Partner für Automobilhersteller und Lieferanten, die eine Kombination aus technologischer Präzision, Umweltverantwortung und leicht überprüfbaren Prozessen suchen.
Möchten Sie wissen, wie unsere KTL-Anlagen Ihre ESG-Ziele unterstützen können? Kontaktieren Sie uns für eine ausführliche Beratung.



